Die Bekämpfung der Varroamilbe mit Bayvarol

Der Wirkstoff Flumethrin gehört zu den Insektiziden, bei richtiger Anwendung nach Herstellerangaben, zeigt er eine sehr gute Bienenverträglichkeit, da der Wirkstoff nur in so geringen Mengen vorhanden ist, dass er für die Varroamilbe tödlich ist. Bayvarol enthält synthetische Pyrethroide, welche als Kontaktgift wirken und so eine Nervenstörung bei der Varroamilbe auslöst und schlussendlich zu ihrem Tod führt. Die Anwendung erfolgt am besten im Sommer, beziehungsweise Spätsommer mithilfe von Bayvarol Streifen.

Bienen Bayvarol Behandlung Bayvarol Streifen

Wie werden Bayvarol Streifen angewendet

Zwischen Juli und Oktober werden die getränkten Streifen so in die Wabengasse gehängt, dass die Bienen sie von beiden Seiten berühren können, um eine gute Verteilung im Bienenstock zu gewährleisten. Die Bayvarol Streifen kaufen sie fertig beträufelt, was sie sehr einfach in der Handhabung machen. Bei Bienenvölkern mit zwei Bruträumen können die Streifen zusammengesteckt und so in den Brutraum gehängt werden, somit wird das Abheben des oberen Brutraumes hinfällig. Bei großen, starken Völkern werden vier Streifen eingehängt, bei schwachen oder jungen Völkern zwei. Die Streifen bleiben dann vier bis maximal sechs Wochen im Bienenstock. Pro Jahr sollte nur eine Behandlung mit Bayvarol stattfinden. Zur Behandlung von möglichen Restmilben während der Brutfreien Zeit in den Wintermonaten werden Ameisensäure oder Varromed empfohlen.

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Was ist bei der Behandlung mit Bayvarol zu beachten

Die Streifen sollten keinesfalls vor der Honigernte verwendet werden. Bei unsachgemäßer Verwendung der Streifen, wie etwa das Überschreiten der Nutzungsdauer, kann eine Resistenz der Milben auftreten. Auch wenn die Bayvarol Streifen einfach in der Nutzung sind, werden Schutzmaßnahmen wie Einweghandschuhe dringend empfohlen. Während der Verwendung nicht ins Gesicht fassen und danach unbedingt Hände waschen.

Wirksamkeit von Bayvarol

Bei einer Studie an 30 Bienenvölkern haben 90% der mit Bayvarol behandelten Völker überlebt. Im Gegensatz dazu überlebten nur 30% der unbehandelten Völker. Bei Fachgerechter Anwendung (vier bis maximal sechs Wochen), kann auch eine Langzeitwirkung möglich sein. Die Milben, die sich in der Brut befinden, werden beim Schlüpfen der Biene mit in den Brutraum getragen und dort abgetötet.

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